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Keine Träne für Chemnitz und Nirgendwo!
Am Freitag den 5. März jährt sich die Bombardierung von Chemnitz durch die Alliierten.
Wie schon oft versuchen rechte Kräfte ein solches Ereignis für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie zu vereinnahmen. Unter dem Deckmantel der Trauer um die Deutschen Opfer des Bombenangriffes der Alliierten, versuchen die Nazis auch an diesem Wochenende einen sogenannten ”Trauermarsch” in Chemnitz durchzuführen.
Unter dem Motto “Opfer statt Täter” wird der Bevölkerung, welche den Nationalsozialismus mittrug, eine Opferrolle auferlegt. Damit wir versucht, ein geschichtsrevisionistisches Bild zu erschaffen und sich jeder Schuld am Zweiten Weltkrieg und der Shoa zu entziehen. Dieses unreflektierte Verhalten stellt sich gegen jede historische Verantwortung und ist daher absolut inakzeptabel. Denn nur wer sich mit der Geschichte auseinandersetzt, kann auch aus ihr lernen.
Bereits am 13. Februar versuchten ~5000 Neonazis in Dresden, dem Jahrestag der Bombardierung zu gedenken. Nur ein breites Antifaschistisches Bündnis ermöglichte es, den größten Neonaziaufmarsch Europas zu verhindern. Allerdings machen die Vorkommnisse in Dresden eines deutlich: Ziviler Ungehorsam, in Form einer Blockade, zahlt sich aus und führt zu Erfolg. Diese Erfahrung gilt es auch dieses Wochenende wieder umzusetzen.
Da sowohl das geschichtsrevisionistische Denken als auch die menschenverachtende Ideologie der Neonazis absolut inakzeptabel sind, ist es die Aufgabe eines jeden, am Freitag Courage zu zeigen und gegen die braune Brut auf die Straße zu gehen.
Wir fordern daher jeden auf, sich am Freitag unter folgendem Motto in Chemnitz der braunen Brut entgegenzusetzen: Wie in Dresden auch in Chemnitz. Chemnitz bleibt Nazifrei!
Die Initiative ”Piraten gegen Rechtsextremismus” unterstützt aus diesen Gründen das Chemnitzer Bündnis für Frieden und Toleranz und ruft öffentlich dazu auf, den Nazis entgegenzutreten, spricht sich dabei allerdings auch klar gegen unreflektierten und revisionistischen Umgang mit historischen Fakten (der Geschichte) aus.
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Infos zu Gegenaktionen
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Ermittlungsausschuss: 0163 26 92 322
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